Hopfen für Pferde – der natürliche Beruhiger!

Hopfen für Pferde – der natürliche Beruhiger!

Hopfen für Pferde

Hopfen für Pferde ist ein natürliches Beruhigungsmittel ohne Nebenwirkungen. Schon die Mönche wussten von der positiven Wirkung auf das Wohlbefinden dieses Hanfgewächses und brauten unter anderem damit ihr Bier.

Sie stellten fest, dass der Hopfen den Sexualtrieb bei Männern durch freigesetztes Östrogen im Körper schwächt und beruhigend wirkt. 

Neben Baldrian ist der Hopfen die am zweitstärksten beruhigende Pflanze. Der Vorteil von Hopfen – er wirkt sofort!

Inhaltsstoffe

  • Bitterstoffe
  • Flavonoide (Hopin wirkt an dem Östrogenrezeptor und dämpft den männlichen Geschlechtstrieb)
  • Bittersäure Humulon und Lupulon (Wirken beruhigend)
  • Ätherisches Öl (Hopfenöl)
  • Gerbstoffe

Was bewirkt Hopfen bei Pferden?

Hopfen für PferdeSo ziemlich das Gleiche wie bei den Mönchen 😉 !

Er wirkt beruhigend und zeigt vor allem bei nervösen Pferden eine gute Wirkung

Schon nach wenigen Tagen wirst du merken, dass dein Pferd gelassener wird und sich nicht mehr so verkrampft.

Hopfen wirkt allgemein stärkend. Gerade wenn dein Pferd durch eine Krankheit oder durch seines Alters geschwächt ist, kannst du ihn zur Stärkung verfüttern.

Er regt die Verdauung an und wirkt appetitanregend sowie krampflösend auf den Pferdemagen.

Des Weiteren hilft er gegen Bakterien sowie Pilzen und beschleunigt die Wundheilung.

Hopfen für Pferde – Wann verfüttern?

Gerade wenn dein Pferd oft Blähungen oder nervös bedingte Magen-Darm Beschwerden (wie Kotwasser durch Stress) hat, ist Hopfen ideal. 

Ich konnte vor allem bei Verdauungsstörungen eine positive Wirkung damit erzielen!

Wie oben schon erwähnt, kannst du den Hopfen auch zur Stärkung von kranken und älteren Pferden oder aber auch zur Beruhigung von nervösen, unruhigen und hippeligen Pferden verfüttern!

Tipp: Falls du einen extrem hengstigen Hengst daheim stehen hast, kannst du seinen Sexualtrieb auf natürliche Weise damit regulieren!

Wie viel Hopfen für Pferde?

Ich empfehle dir die Hopfenzapfen in Form eine Kur zu verfüttern, am Besten peilst du eine Länge von etwa 4-6 Wochen an und verfütterst 20g Hopfen / Tag (Bei Ponys oder Kleinpferden die Hälfte)

Wenn du Hopfen nur ab und zu geben willst, kannst du es auch einfach in dein Mash geben.

 

Den Hopfen zubereiten

Hopfenzapfen in einen Topf geben , mit Wasser bedecken und kurz zum kochen bringen. Anschließend ziehen lassen bis alles abekühlt ist und unter das Futter mischen.

Diese Zubereitungsform nennt man übrigens “ Dekot „, kurzes Aufkochen von Kräutern!

Wenn du mehr über das Thema Kräuter erfahren willst, dann trage dich gerne zum kostenlosen Kräuterkurs ein

Wichtig: zur innerlichen Verabreichung nur die Zapfen (weibliche Blüten) verfüttern!

 

Achtung Turnierreiter!

Hopfen fällt unter Doping – 48h vor dem Turnier solltest du ihn nicht mehr verfüttern!

Über mich! 🙂

Hey ich bin Anne! Auf meine Blog teile ich mein Wissen aus über 15 Jahren Arbeit mit Pferden..und dies mache ich ganz getreu zu meinem Motte "Zurück zur Natur!" Meine Inhalte gestalten sich unter anderem aus Haltung, Pflege und natürlich eine gute und gesunde Ernährung für Pferde - ich wünsche mir, dass ich dir lieber Leser mit meinem Blog etwas unter die Arme greifen und den Weg mit deinem Pferd angenehmer gestalten kann...Ich wünsche dir viel Spaß beim Durchstöbern!
Hagebutten für Pferde – die kleinen Nährstoffbomben!

Hagebutten für Pferde – die kleinen Nährstoffbomben!

Vor allem im Herbst und im Winter muss der Stoffwechsel deines Pferdes Höchstleistungen erbringen. Deine Aufgabe ist es in dieser Zeit deinem Pferd wertvolle Nährstoffe zu liefern. 

Gerade deshalb verfüttere ich gerne zu diesen Jahreszeiten die Hagebutten, da sie kleine Vitaminbomben sind und wichtige Mineralstoffe liefern.

Sind die Hagebutten ausgereift, erkennst du sie an ihrem sattem rot. Sie wachsen zu hunderts an Sträuchern und sind meist an Waldrändern zu finden.

Da sie ihre Wirkung nicht verlieren wenn sie getrocknet werden, kannst du sie auch selber sammeln und dir so einen kleinen Vorrat zulegen – Die besten Monate dafür sind der September sowie der Oktober. 

Hagebutten für Pferde sind ein vielseitiger sowie natürlicher Vitaminspender und können als gesunder Leckerlieersatz dienen.

Inhaltsstoffe

  • Große Mengen Vitamin C (20 x mal als in der gleichen Menge Zitrone)
  • Gerbstoffe
  • Flavonoide
  • Fruchtsäure
  • Mineralstoffe (Calcium, Chlor, Kalium, Magnesium, Natrium, Phosphor, Schwefel)
  • VItamine (A, B-Komplex,E,K1,Carotinoide [Lycopin und Beta-Carotin])
  • Pektine
  • ungesättigte Fettsäuren
  • Linol- und Linolensäure
  • Galaktolipide

Was bewirken Hagebutten für Pferde?

Hagebutten für PferdeDurch das enthaltene Vitamin C wird nicht nur das Immunsystem deines Pferdes gestärkt, der Aufbau des Gelenkapparates wird ebenfalls unterstützt.

Sehen, Bänder und Knochen bestehen aus Kollagen, welches ebenfalls mithilfe von Vitamin C aufgebaut wird.

Des Weiteren ist es an dem Aufbau von Blutgefäßen und Kappilaren deines Pferdes beteiligt – die enthaltenen Pektine in der Schale schützen die Darmschleimhaut vor Reizungen.

Die Vitamine C, E und Carotinoide gelten als Antioxidantien, man nennt sie auch „Radikalfänger“.

Auch äußerlich erkennt man die vielfältige Wirkung von Hagebutten für Pferde. Die enthaltenen ungesättigten Fettsäuren sorgen für ein gesundes sowie glänzendes Fell und starke Hufe.

Die Schale der Hagebutten ist ebenfalls eine Besonderheit!

In dieser befinden sich nämlich sog. Galaktolipiden, die das Eindringen von weißen Blutkörperchen (Leukozyten) an einer entzündeten Stelle im Körper verringern. 
Dieser Vorgang schützt und erhält den Knorpel und vermindert entzündlichen Vorgänge. Das merkst du vor allem daran, dass dein Pferd sich wieder besser bewegen kann und weniger Schmerz empfindet.

Kleiner Tipp: Die enthaltenen Haare in den Kernen der Hagebutte zählen zu den natürlichen Wurmmitteln, da sie weitgehend von Würmern gemieden werden.

Wann verfüttere ich Hagebutten?

Ich empfehle dir Hagebutten als Herbst- oder Frühjahrskur zu verfüttern, aber auch im Winter dienen sie als toller Vitaminspender.

Du kannst sie bei Infekten aller Art verfüttern oder wenn du das Immunsystem deines Pferdes stärken möchtest.

Hagebutten können bei schmerzenden und entzündlichen Erkrankungen des Bewegungsapparates (wie zum Beispiel Arthrose oder Hufrollenentzündung) angewendet werden. Hier dienen sie als Schmerzstiller und Gelenkschmiere

Wie viel Hagebutten fürs Pferd?

Als Kur kannst du die Hagebutten, getrocknet oder frisch, täglich für 4-6 Wochen verfüttern.

Darüber hinaus kannst du sie auch in Form von Leckerlies verfüttern. Achte hierbei auf eine maximale Tagesmenge von 40g (Kleinpferde & Ponies die Hälfte)

Hier erhälst du 3 natürliche Rezepte, mit denen du deine Pferdeleckerlies selbst machen kannst:

Nebenwirkung von Hagebutten

Verfütterst du deinem Pferd täglich Hagebutten, kann es zu allergischen Hautreaktionen kommen – im Falle, die Fütterung stoppen!

Hagebutten  für Pferde trocknen

Da Hagebutten auch getrocknet ihr volles Potential entwickeln können,kannst du dir für den Herbst/Winter einen kleinen Vorrat ansammeln. 

Dazu nimmst du dir am besten eine Keramikschale, breitest die frisch gepflückten Hagebutten nebeneinander aus und stellst sie für ein  paar Tage an einen warmen sowie trockenen Ort.

Damit die Hagebutten frisch bleiben und nicht schimmeln, solltest du sie immer mal wieder wenden. Nach dem trocknen unbedingt die Qualität checken! 

Hin und wieder kommt es dazu, dass dennoch ein paar von ihnen Faulen. Um dies gänzlich zu vermeiden, kannst du die Hagebutten auch vor dem Trocknen aufschneiden

 

Über mich! 🙂

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Brennnessel für Pferde – Heilkraut statt Unkraut

Brennnessel für Pferde – Heilkraut statt Unkraut

Brennessel für Pferde

Brennnessel für Pferde – Ein Gastbeitrag von PferdeSpiegel

Über die Gastautorin:

Saskia von PferdeSpiegel

 

Saskia schreibt auf ihrem Blog www.PferdeSpiegel.com über den Weg mit ihrem ersten Pferd Wingardio. Als Biologin ist sie vor allem an Themen aus dem Gesundheitsbereich interessiert. Seit kurzem widmet sie sich in einer neuen Serie, den Pflanzen, die sie auf der Pferdeweide entdecken kann.

Brennnessel für Pferde – Vorkommen

Vermutlich ist jedem die Brennnessel durch eine unachtsame Bewegung bekannt. Bei Berührung der Blätter oder Stängel brechen die feinen Härchen ab, bohren sich in die Haut und geben ihr Sekret ab.

Starker Juckreiz, Rötungen und dicke Quaddeln können die Folge sein.

Kleiner Tipp: Wenn man Brennnesseln sammeln möchte, am besten von unten nach oben entlang streichen, dann brechen die Brennhaare nicht ab.

Zu finden ist die Brennnessel fast überall. Besonders auf stickstoffhaltigem Boden ist sie zu finden.

 

Inhaltsstoffe

  • Flavonoide
  • Mineralstoffe (z.B. Eisen, Kalium, Kalzium und Magnesium)
  • Vitamine (z.B. B, C und K 1)
  • Pflanzensäuren (z.B.. Ameisen- und Essigsäure)
  • Carotinoide
  • Amine (z.B. Histamin, Seretonin und Cholin)

Wirkung

Brennnessel regt Stoffwechsel und Durchblutung an. Die Pflanze wirkt harntreibend sowie blutreinigend. Sie wirkt entschlackend, da sie den Abtransport von Giftstoffe fördert.

Das enthaltene Silicium ist gut für das Bindegewebe, Haut und Hufe. Generell wirkt die Pflanze vitalisierend.

 

Wann verwendet man Brennnessel fürs

Pferd?

Innerlich:

  • Gelenkerkrankungen wie ArthroseBrennnessel für Pferde
  • Atemwegsbeschwerden
  • Verdauungsprobleme
  • Gegen angelaufene und geschwollene Beine
  • Erschöpfungszuständen
  • Erhöht den Milchfluss bei Stuten

Äußerlich

  • Als Sud bei Hauterkrankungen wie Ekzemen

 

Wie viel Brennnessel fürs Pferd?

Von der Brennnessel sollten Blätter und Sproßteile immer getrocknet verfüttert werden.

Meiner Erfahrung nach fressen Pferde die Pflanze auch nicht frisch, sondern erst, wenn sie leicht angetrocknet sind.

Eine Überdosierung ist kaum möglich, dennoch solltest Du Deinem Pferd die Pflanze nach Bedarf anbieten – also beispielsweise auf der Weide mähen und die Pferden werden sich schon bedienen.

Im Winter kannst Du Deinem Pferd auch mal einen Brennnesseltee anbieten.

Aufgrund ihrer harntreibenden Eigenschaft ist darauf zu achten, dass das Pferd genügend Flüssigkeit zu sich nimmt.

Es gibt aber auch Pferde, die mit dem Kontakt mit Brennnessel mit starken Hautreizungen reagieren. Empfindliche Pferde also genau beobachten. Hat das Pferd bereits Nieren- oder Herzbeschwerden sollte keine Brennnessel verfüttert werden!

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Salbei für Pferde – Der Name ist Programm!

Salbei für Pferde – Der Name ist Programm!

Salbei für Pferde

Salbei für Pferde ist ein einzigartiges Kraut mit vielen Wirkungsrichtungen. Er hat einen besonderen Bezug auf die Verdauung, den Darm, die Haut, das Immunsystem und die Atmung. 

Kein Wunder also, warum Salbei vom lateinischen Wort „salvus“ (gesund) abstammt!

Inhaltsstoffe

  • Bitterstoffe
  • Flavonoide
  • ätherische Öle
  • Gerbstoffe
  • Harze

Salbei für Pferde – Wirkung

Salbei gilt als natürliches Antibiotikum mit einer hohen antibakteriellen Wirkung.

Er wirkt gegen übermäßiges Schwitzen und ist innerlich wie äußerlich angewendet stark entzündungshemmend.

Die Inhaltsstoffe der Blätter wirken Viren, Bakterien und Pilzen entgegen.

Wann verwendet man Salbei fürs Pferd?

Salbei kann sowohl innerlich als auch äußerlich angewendet werden.

Innerlich:

  • Magen-Darm-Erkrankungen wie Gastritis und Durchfall
  • Entzündungen im Mund Rachenraum oder in den oberen Luftwegen. 
  • Hauterkrankung wie Ekzem

Äußerlich:

  • Entzündete Hauterkrankungen wie Mauke und Ekzem
  • Wirkt Juckreiz und Entzündungen entgegen
  • Hilft bei Pilzerkrankungen
  • auch als Fliegenabwehr einsetzbar
  • Beschleunigt die Wundheilung und eignet sich hervorragend als Wundspülung

Vorsicht: Salbei ist wehenfördernd und darf nicht an tragende Stuten verfüttert werden, ebenfalls kann es bei der Fütterung von Salbei zu Magenreizungen kommen

 

Wie viel Salbei für Pferde?

Wie bei allen Kräutern gilt – hat dein Pferd Salbei für Pferdekeine Beschwerden, solltest du Salbei nur ab und zu verfüttern!

Hier kannst du ihn hervorragend in dein Mash dazu geben. Ein passendes Rezept, findest du HIER.

Ansonsten als Kur mit einer Länge von 4-6 Wochen.

Innerliche Anwendung in Form von Blätter:

  • Pony 25g pro Tag
  • Großpferd 50g pro Tag

Außerliche Anwendung in Form von:

  • Tinktur (Diese wird 1:5 mit Wasser verdünnt und auf die betroffene Stelle aufgetragen)
  • Sud (30g Blätter mit 1/2 Liter Wasser aufkochen)
  • Essig

Du willst mehr über Kräuter und ihre Wirkung sowie Anwendung erfahren?
Nimm am kostenlosen Kräuterkurs teil und lerne die Basics der Kräuterkunde!

Salbeiessig fürs Pferd selber herstellen

Du benötigst dafür zwei Gläser (1 x hell, 1 x dunkel/braun), Salbeiblätter, Obstessig und Geduld!

Zuerst gibst du die frischen Salbeiblätter in das durchsichtige Glas, bedeckst die Pflanzen komplett mit Obstessig (Apfelessig) und stellst es an einen warmen Ort. Nach vier Wochen filterst du die Blätter ab und füllst den Salbeiessig in das braune Glas – Fertig!

Der Essig ist ein ganzes Jahr haltbar und kann bei Pilz- und anderen Hauterkrankungen sehr hilfreich sein! 2-3 x täglich auf die betroffene Stelle auftragen.

Über mich! 🙂

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