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Gerade beim Fellwechsel sind Leinsamen für Pferde echte Unterstützer. Während dieser Zeit hat das Pferd nämlich einen erhöhten Nährstoffbedarf!

Die Samen wirken sich positiv auf die Magen-Darm-Schleimhäute aus und können die Aufnahme der Nährstoffe begünstigen.

Des Weiteren wird dadurch die Darmtätigkeit angeregt. Als kleiner Zusatz bewirken die  Leinsamen für Pferde, ,dass das Fell super glänzend wird. Man putzt das Fell sozusagen durch den Magen.

 

Inhaltsstoffe

  • hochwertige Öle und Fettsäuren (Omega 3 & 6)
  • Eiweiße
  • Tocopherol (Vitamin E)
  • Schleimstoffe
  • blausäurehaltige Glykoside
  • Linase (Enzym)
  • Ballaststoffe

Leinsamen für Pferde bei Fellwechsel

Leinsamen für PferdeGerade beim Fellwechsel füttere ich meinem Pferd etwas mehr. 

80g Leinsamen pro Tag koche ich mit zwei Liter Wasser ca. 60 Minuten lang. Man könnte sich den Aufwand sparen und das Ganze als Lein-Öl verwenden. Meine Erfahrungen zeigen jedoch, dass man mit den Samen einen besseren Effekt auf Fell, Fellwechsel und Verdauung erzielt. 

Wenn ich die gewünschte Wirkung erreicht haben, reduziere ich die tägliche Menge auf 30g pro Tag. Hier kann man statt kochen auch backen und sich so einen kleinen Vorrat schaffen. Die Hitze reicht trotzdem, um das Enzym zu spalten und keine Blausäure entstehen zu lassen.

Mit ein paar weiteren Zutaten, kannst du damit auch ganz einfach und schnell deine Pferdeleckerlies selber machen.

 

Anwendungsbereiche Leinsamen für Pferde

Beispiele innerlich (50-100g täglich)

  • Gastritis
  • Entzündungen der Mundschleimhaut und Magen-Darm Traktes
  • Verstopfung
  • Arthrose
  • Ekzeme

Beispiele äußerlich (30-50g gemahlen mit heißem Wasser zu Brei verrühren,als feuchtwarme Kompresse  für ca. 10 Minuten anlegen)

  • Kreuzverschlag
  • entzündliche Hauterkrankungen
  • Hufgeschwüren
  • Verbrennungen
  • Ekzeme

 

Blausäure in Leinsamen?

Leinsamen für PferdeDer Glaube in Leinsamen wäre Blausäure enthalten ist nicht korrekt.

Die fürs Pferd giftige Säure wird erst im Magen erzeugt. Die blausäurehaltigen Glykoside geben durch die Aktivierung des Enzyms Linase die Blausäure frei.

Deswegen sollte man bei Verwendung von Leinsamen für Pferde diese vorher immer kochen. Das Enzym Linase besteht aus Proteinen. Diese sind hitzelabil und „denaturieren“ beim Kochen. Das bedeutet, das Enzym verliert seine Struktur und somit seine Wirkung. 

Achte dennoch auf die angegebenen Mengenangaben für dein Pferd – „Zu viel von etwas gutem, ist etwas schlechtes“!


Viele empfehlen als gesündere Alternative goldene Samen. Es stimmt zwar, dass diese weniger Blausäure bilden, jedoch haben sie auch eine andere Wirkungsweise.

Goldene Leinsamen werden auf Ihre Quellfunktion hin gezüchtet. Das bedeutet, sie quellen stärker und sind eher für die Stimulierung der Peristaltik geeignet (zB bei Verstopfung). 

 

Leinsamen für Pferde – Rezepte

Neben Leckerlies kannst du mit den Leinsamen ebenfalls dein Mash & Co. selbst machen. Trage deine Email Adresse hier unten drunter ein und du erhälst meine 3 kostenlose Rezepte die dein Pferd von innen heraus stärken!

Über mich! 🙂

Hey ich bin Anne! Auf meine Blog teile ich mein Wissen aus über 15 Jahren Arbeit mit Pferden..und dies mache ich ganz getreu zu meinem Motte "Zurück zur Natur!" Meine Inhalte gestalten sich unter anderem aus Haltung, Pflege und natürlich eine gute und gesunde Ernährung für Pferde - ich wünsche mir, dass ich dir lieber Leser mit meinem Blog etwas unter die Arme greifen und den Weg mit deinem Pferd angenehmer gestalten kann...Ich wünsche dir viel Spaß beim Durchstöbern!